WILEX unterzeichnet Produktions- und Distributionsvereinbarung mit IBA Molecular für die geplante Zulassungsstudie von CA9-SCAN
13. Dezember 2006
München – Das Münchener biopharmazeutische Unternehmen WILEX AG (ISIN DE0006614720 / Frankfurter Wertpapierbörse / Prime Standard) hat heute einen Vertrag mit IBA Molecular N.A., Sterling, Virginia, USA unterzeichnet. IBA liefert radiopharmazeutische Produkte und Isotope für die Radiotherapie und Radiodiagnose und gehört zu den führenden Unternehmen in diesem Bereich weltweit. IBA wird den WILEX Antikörper WX-G250 mit 124Iod radioaktiv markieren und ihn im Rahmen der Zulassungsstudie für das bildgebende Diagnostikum der WILEX AG, CA9-SCAN, an die teilnehmenden Studienzentren liefern.
„Wir freuen uns über den Abschluss der Vereinbarung mit diesem wichtigen Partner um mit ihm die Zulassungsstudie für das bildgebende Diagnostikum CA9-SCAN durchzuführen“ kommentiert Dr. Paul Bevan, Vorstand für Forschung und Entwicklung der WILEX AG. „Wir planen derzeit den Start der Studie in 2007 und frühestens in 2008 den Zulassungsantrag für CA9-SCAN zu stellen.“ so Dr. Bevan weiter.
In der Studie sollen Patienten mit Verdacht auf Nierentumor in circa zehn Zentren in den USA aufgenommen werden. Sie werden vor der Operation mit einem bildgebenden Verfahren unter Verwendung von CA9-SCAN untersucht. CA9-SCAN ist eine radioaktiv markierte Form des Antikörpers WX-G250. Der markierte Antikörper bindet an klarzellige Nierenzellkarzinome und reichert sich in deren Tumorgewebe an. Diese Anreicherung kann mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET) nachgewiesen werden. In einer Machbarkeitsstudie konnte bei positivem Ergebnis mittels CA9-SCAN in 100 % der Fälle das Vorliegen eines klarzelligen Nierenzellkarzinoms bestätigt werden (positiver Vorhersagewert). Durch CA9-SCAN könnte also schon vor der Operation und der anschließenden pathologischen Untersuchung diagnostiziert werden, ob es sich um ein klarzelliges Nierenzellkarzinom handelt. Damit könnte CA9-SCAN die Behandlungsplanung bei Patienten mit Verdacht auf Nierenzellkarzinom signifikant verbessern und vereinfachen. Dem Unternehmen ist kein vergleichbar spezifisches und sensitives bildgebendes Verfahren bekannt. Einer von WILEX beauftragten Marktstudie zufolge hat dieses Produkt ein maximales Umsatzpotential in Höhe von ca. 100 Mio. US-Dollar jährlich.
Über WILEX
Die WILEX AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in München und wurde im September 1997 von einem Team von Ärzten und Krebsforschern der Technischen Universität München gegründet. WILEX konzentriert sich auf die Entwicklung neuer Krebstherapien, die auf Antikörpern und niedermolekularen Wirkstoffen basieren. Therapeutischer Ansatz der Projekte der Gesellschaft ist es in der Regel, das Wachstum, die Ausbreitung und die Metastasierung bösartiger Tumore im Körper zu verhindern und / oder deren Zerstörung zu fördern. Das Portfolio umfasst Arzneimittel- und Medizinproduktkandidaten, die sich zum Teil in der Forschungsphase und zum Teil in der fortgeschrittenen klinischen Entwicklung befinden. Derzeit befinden sich insbesondere die folgenden Substanzen in der klinischen Entwicklung: WX-G250 (vorläufiger Entwicklungsname: RENCAREX®), CA9-SCAN, WX-671 und WX-UK1. Die Strategie der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, WILEX zu einem kommerziell erfolgreichen biopharmazeutischen Unternehmen mit einem breiten Portfolio an neuartigen Arzneimitteln und Medizinprodukten zur Behandlung von Krebserkrankungen zu entwickeln. Seit dem 13. November 2006 ist die WILEX AG an der Frankfurter Wertpapierbörse im Amtlichen Markt / Prime Standard notiert.
ISIN DE0006614720
WKN 661472
Börsenkürzel WL6
Kontakt
Juliane Giese
Manager Public Relations
WILEX AG
Grillparzerstr. 16
81675 Muenchen
Germany
Tel.: +49 (0)89-41 31 38-29
Fax: +49 (0)89-41 31 38-99
Email: juliane.giese@wilex.com
Website: http://www.wilex.com
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