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WILEX
wird der Empfehlung der FDA folgen und eine spezielle klinische Protokollbewertung
(SPA) für CA9-SCAN beantragen
München, 29. Juni 2007. Das Münchener
biopharmazeutische Unternehmen WILEX AG (ISIN DE0006614720 / Frankfurter
Wertpapierbörse
/ Prime Standard) wird für seinen Medizinproduktkandidaten CA9-SCAN
für die Durchführung seiner Zulassungsstudie eine spezielle
klinische Protokollbewertung („special protocol assessment“ – SPA)
bei der Food & Drug Administration (FDA) beantragen. CA9-SCAN ist
der zweite Produktkandidat aus dem WILEX Portfolio, der in einer Phase
III-Zulassungsstudie getestet werden soll. Hierbei handelt es sich
um ein bildgebendes antikörperbasiertes Diagnostikum, welches
für die Diagnose eines klarzelligen Nierenzellkarzinoms vor einer
Operation entwickelt wird. Dadurch könnte die Behandlungsplanung
von Nierenkrebspatienten verbessert werden.
Damit folgt WILEX der Empfehlung der FDA aus einer Besprechung des
Entwurfs des Genehmigungsantrages für die Durchführung der
Studie
(„Pre-IND-Meeting“), welches im ersten Quartal 2007 stattgefunden
hat. Im Anschluss hat das Unternehmen ein überarbeitetes Studienprotokoll
erstellt und die Vorgehensweise bei der Bildauswertung durch unabhängige
Experten („Imaging Charter“) festgelegt. Beides wurde vor
kurzem bei der Behörde eingereicht.
Für die Zulassungsstudie bereits ausgewählt sind sowohl das
durchführende klinische Auftragsforschungsinstitut als auch die
Studienzentren. Nach Erhalt der SPA wird die Studie umgehend beginnen.
Das Unternehmen bestätigt die Zeitplanung für die Entwicklung
von CA9-SCAN, demzufolge der Antrag auf Genehmigung der Zulassungsstudie
in 2007 und die Einreichung des Zulassungsantrags bei positiven Studienergebnissen
wie geplant frühestens in 2008 vorgesehen sind.
Dr. Paul Bevan, Vorstand für Forschung & Entwicklung von WILEX
kommentiert: „Die strategische Entscheidung, eine SPA bei der
FDA zu beantragen, wird die Qualität und Geschwindigkeit des Begutachtungsprozesses
nach Abschluss der Studie verbessern. Unserer Kenntnis nach würde
CA9-SCAN das erste diagnostische Radiopharmazeutikum sein, dass eine
SPA bekommt.“
Über die „SPA“
Die spezielle klinische Protokollbewertung („special
protocol assessment" -
SPA), im Jahr 2002 eingeführt, ist ein Instrument der FDA, wobei ein klinisches
Protokoll eines Sponsors evaluiert wird. Durch die SPA wird dokumentiert, dass
die FDA nach Bewertung des Zuschnitts und der geplante Analyse der klinischen
Studie davon ausgeht, dass diese geeignet und angemessen für die Erreichung
der beabsichtigten Zulassung ist. Die FDA ist dann im Rahmen des Zulassungsverfahrens
an diese Protokollbewertung gebunden. Durch eine SPA kann sich die Entwicklungszeit
signifikant reduzieren, weil das Design des Prüfplans für die Phase
III-Studie vorher genehmigt wurde.
Über CA9-SCAN
WILEX hat ein breites Portfolio von mehreren fortgeschrittenen
klinischen Produktkandidaten, wozu CA9-SCAN als die radioaktiv markierte
Form
des Antikörpers WX-G250 gehört. Der markierte Antikörper
bindet an klarzellige Nierenzellkarzinome und reichert sich in deren
Tumorgewebe an. Diese Anreicherung kann mittels Positronen-Emissions-Tomographie
(PET) nachgewiesen werden. In einer Machbarkeitsstudie konnte bei positivem
Ergebnis mittels CA9-SCAN in 100 % der Fälle das Vorliegen eines
klarzelligen Nierenzellkarzinoms bestätigt werden (positiver Vorhersagewert).
Durch CA9-SCAN könnte also schon vor der Operation und der anschließenden
pathologischen Untersuchung diagnostiziert werden, ob es sich um ein
klarzelliges Nie-renzellkarzinom handelt. Damit könnte CA9-SCAN
die Behandlungsplanung bei Patienten mit Verdacht auf Nierenzellkarzinom
signifikant verbessern und vereinfachen. Dem Unternehmen ist kein vergleichbar
spezifisches und sensitives bildgebendes Verfahren bekannt. In die
Zulassungsstudie sollen Patienten mit Verdacht auf Nierentumor in
circa zehn Zentren in den USA aufgenommen werden. Sie werden vor der
Operation mit einem bildgebenden Verfahren unter Verwendung von CA9-SCAN
untersucht.
Über die WILEX AG
WILEX AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz
in München und
wurde im September 1997 von einem Team von Ärzten und Krebsforschern der
Technischen Universität München gegründet. WILEX konzentriert
sich auf die Entwicklung neuer Krebstherapien, die auf Antikörpern und niedermolekularen
Wirkstoffen basieren. Therapeutischer Ansatz der Projekte der Gesellschaft ist
es in der Regel, das Wachstum, die Ausbreitung und die Metastasierung bösartiger
Tumore im Körper zu verhindern und / oder deren Zerstörung zu fördern.
WILEX hat ein breites Portfolio von mehreren fortgeschrittenen Arzneimittel-
und Medizinproduktkandidaten Derzeit befinden sich insbesondere die folgenden
Substanzen teilweise in der fortgeschrittenen klinischen Entwicklung: WX-G250
(vorläufiger Entwicklungsname: RENCAREX®), CA9-SCAN, WX-671 und WX-UK1.
Die Strategie der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, WILEX zu einem kommerziell
erfolgreichen biopharmazeutischen Unternehmen mit einem breiten Portfolio an
neuartigen Arzneimitteln und Medizinprodukten zur Behandlung von Krebserkrankungen
zu entwickeln. Seit dem 13. November 2006 ist WILEX AG an der Frankfurter Wertpapierbörse
im Amtlichen Markt / Prime Standard notiert.
ISIN DE0006614720 / WKN 661472
/
Börsenkürzel WL6
Kontakt
Juliane Giese
Manager Public Relations
WILEX AG
Grillparzerstr. 10
81675 München
Germany
Tel.: +49 (0)89-41 31 38-29
Fax: +49 (0)89-41 31 38-99
E-Mail: investors@wilex.com
Website: http://www.wilex.com
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