FDA erteilt spezielle Protokollbewertung („SPA“) für
die Phase III-Zulassungsstudie mit CA9-SCAN
München, 11. Februar 2008. Das Münchener
biopharmazeutische Unternehmen WILEX AG (ISIN DE0006614720 / Frankfurter
Wertpapierbörse / Prime Standard) hat von der US-amerikanischen
Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) eine
spezielle Protokollbewertung („special protocol assessment“ – SPA)
zum Design seiner Phase III-Zulassungsstudie mit dem diagnostischen
Produktkandidaten CA9-SCAN erhalten. Mit der SPA dokumentiert die
FDA, dass das Design und die geplante Analyse der klinischen Studie
für die Einreichung eines Zulassungsantrags angemessen ist.
Die FDA sieht sich im Rahmen des Zulassungsverfahrens an die Protokollbewertung
gebunden.
WILEX wird mit der Patientenrekrutierung im zweiten Quartal 2008
beginnen und sie gemäß dem genehmigten Protokoll durchführen.
In die Studie werden 166 Patienten mit Verdacht auf Nierenkrebs
in mehr als 15 Zentren in den USA aufgenommen. Bei diesen Patienten
wird eine Operation geplant, um Teile der betroffenen Niere oder
die gesamte Niere zu entfernen. Sie werden mit einer Computertomographie
(CT) und mit CA9-SCAN (Positronen-Emissions-Tomographie (PET) /
CT) vor der Operation untersucht um festzustellen, ob sie an einem
klarzelligen Nierenzellkarzinom erkrankt sind. Die Studie untersucht,
ob die Darstellung mit CA9-SCAN die Diagnose im Ver-gleich zu dem
Standardverfahren (nur CT) verbessern kann. CA9-SCAN könnte
die Behandlungsplanung bei Nierentumorpatienten und die Verlaufskontrolle
nach der Operation verbessern.
Es wird erwartet, dass die Patientenrekrutierung
und die Nachuntersuchungen bis Ende 2008 abgeschlossen werden können.
Die Daten und der Studienbericht sollen dann innerhalb von drei
bis sechs Monaten
zur Verfügung stehen.
Dr. Paul Bevan, Vorstand für Forschung & Entwicklung der
WILEX AG kommentiert: „Wir sind hoch erfreut über die
SPA, weil es unsere positive Kommunikation mit der FDA bestätigt.
Positive Ergebnisse vorausgesetzt werden wir nach Abschluss der
Studie CA9-SCAN zur Zulassung einreichen. Wir erwarten, dass sich
durch die SPA die Zeit bis zur Zulassung von CA9-SCAN erheblich
verkürzen könnte.“
Über die SPA
Mit der Beantragung einer SPA folgte WILEX der Empfehlung der FDA
aus einer Besprechung des Entwurfs des Genehmigungsantrages für
die Durchführung der Studie („Pre-IND-Meeting“),
Die SPA ist ein Instrument der FDA um ein klinisches Protokoll
eines Sponsors zu evaluieren. Dadurch dokumentiert die FDA, dass
das Design und die geplante Analyse der klinischen Studie für
die Vorlage eines Zulassungsantrags for CA9-SCAN angemessen ist.
Bei einer Durchführung der Studie gemäß den in
der SPA festgelegten Parametern sieht sich die FDA im Rahmen des
Zulassungsverfahrens an diese Protokollbewertung gebunden. Durch
eine SPA kann sich in der Regel die Entwicklungszeit signifikant
reduzieren, weil das Design des Prüfplans für die Phase
III-Studie vorher genehmigt wurde.
Über CA9-SCAN
CA-9-SCAN ist einer von zwei Produktkandidaten der WILEX AG, der
sich in der Phase III-Zulassungsstudie befindet. Bei CA9-SCAN
handelt es sich um ein bildgebendes antikörperbasiertes Diagnostikum,
welches für die Diagnose eines klarzelligen Nierenzellkarzinoms
vor einer Operation entwickelt wird. CA9-SCAN ist eine radioaktiv
markierte Form des Antikörpers WX-G250. Der markierte Antikörper
bindet an klarzellige Nierenzellkarzinome und reichert sich in
deren Tumorgewebe an. Diese Anreicherung kann mittels Positronen-Emissions-Tomographie
(PET) nachgewiesen werden. In einer Machbarkeitsstudie konnte bei
positivem Ergebnis mittels CA9-SCAN in 100 % der Fälle das
Vorliegen eines klarzelligen Nierenzellkarzinoms bestätigt
werden (positiver Vorhersagewert). Durch CA9-SCAN könnte
also schon vor der Operation und der anschließenden pathologischen
Untersuchung diagnostiziert werden, ob es sich um ein klarzelliges
Nierenzellkarzinom handelt. Damit könnte CA9-SCAN die Behandlungsplanung
bei Patienten mit Verdacht auf Nierenzellkarzinom verbessern.
Über die WILEX AG
WILEX AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in München
und wurde im September 1997 von einem Team von Ärzten und
Krebsforschern der Technischen Universität München gegründet.
WILEX hat das Ziel, Arzneimittel und Diagnostika zur gezielten
wie nebenwirkungsarmen Behandlung und zur hochspezifischen Erkennung
verschiedener Krebsarten zu entwickeln. Die Produktkandidaten der
WILEX AG basieren auf Antikörpern und niedermolekularen Wirkstoffen.
WILEX verfügt über eine attraktive Pipeline an Arzneimittel-
und Diagnostikumkandidaten: Mit RENCAREX® und CA9-SCAN befinden
sich zwei Kandidaten in Phase III-Zulassungsstudien. Die Substanz
WX-671 befindet sich in einem Phase II-Programm. Basierend auf
dieser Pipe-line will WILEX innerhalb weniger Jahre durch die konsequente
Kommerzialisierung die Gewinnschwelle erreichen und nachhaltig
in der Lage sein, die Forschungs- und Entwicklungsprogramme aus
dem laufenden operativen Geschäft zu finanzieren. Die WILEX
AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im Regulierten Markt
/ Prime Standard notiert.
ISIN DE0006614720 /
WKN 661472 /
Börsenkürzel WL6
Kontakt
Juliane Giese
Manager Public Relations
WILEX AG
Grillparzerstr. 10
81675 München
Tel.: +49 (0)89-41 31 38-29
Fax: +49 (0)89-41 31 38-99
E-Mail: press@WILEX.com
Website: www.WILEX.com
Dieser Text enthält bestimmte zukunftsgerichtete
Aussagen, die sich auf den Geschäftsbereich der Gesellschaft
beziehen und die sich durch den Gebrauch von zukunftsgerichteter
Terminologie
auszeichnen, wie etwa "schätzt", "glaubt", "erwartet", "könnte", "wird", "sollte", "zukünftig", "möglich" oder ähnliche
Ausdrücke oder durch die allgemeine Darstellung der Strategie,
der Pläne und der Absichten der Gesellschaft. Solche zukunftsgerichteten
Aussagen umfassen bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten
und andere Faktoren, die bewirken könnten, dass sich die tatsächlichen
Ergebnisse des Geschäftsbetriebes, die Finanz-lage, die Ertragslage
oder die Errungenschaften erheblich von jeglichen zukünftigen
Ergebnissen, Erträgen oder Errungenschaften unterscheiden,
die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder
vorausgesetzt werden.
Angesichts dieser Unwägbarkeiten, werden mögliche Investoren
und Partner davor gewarnt, übermäßiges Vertrauen
auf solche zukunftsgerichteten Aussagen zu stützen. Wir übernehmen
keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren,
um zukünftiges Geschehen oder Entwicklungen widerzuspiegeln.
Zurück
zu Pressemitteilungen |